Strand- und Bergtour in Sri Lanka

Die Fotos unserer Gäste  können für einen Winter hier stehen

Im Dezember 2014 packte uns wieder einmal die Reiselust, also Flug bei Sri Lanken Airline gebucht und ab. Hier einige Kurzinfos für Reiselustige.

Sri Lanka ist ein Land, dass sich sehr unkompliziert und sicher bereisen läßt. Man braucht eigentlich nichts vorab buchen oder kann das täglich noch von unterwegs über booking.com. Die meisten Einheimischen sprechen Englisch, sind sehr offen, hilfsbereit und freundlich. Sri Lanka hat 20 Mio Einwohner und die Größe von Bayern. Geld bekommt man mit Mastercard oder Visa an jedem Geldautomaten.

Das Land hat eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur, so dass man überall unkompliziert und preiswert hinkommt. Als Beispiel - ca. 120 Kilometer: Mit VW-Taxibus 45 €, mit AC-Bus (großer Bus klimatisiert) 4€, lokaler Bus 2€, die Bahn kostet ca. das Gleiche wie ein lokaler Bus. Die Bahn ist eine Attraktion, da oft direkt am Meer oder in den Bergen nur 20 km/h schnell gefahren wird. Aber man hat ja Urlaub und möchte was sehen. Tropische Gebirge, Teeplantagen, Reisfelder und Wasserbüffel von der Bahn aus zu sehen war sehr schön.

Es gibt überall problemlos Quartiere von ganz einfach bis zur Luxus-Bude. Oft kann man für 15€ bis 50€ ein gutes Doppelzimmer/Fewo bekommen. Frühstück kostet dann bei den billigen Quartieren in der Regel extra (3-4€/Nase). Jedes aber auch jedes Quartier verfügt in der Regel über ein schnelles kostenloses W-Lan (Wifi). Dafür gibt kaum noch Internet-Cafes. 

Die Küche ist ähnlich der indischen. Man kann problemlos Essen gehen (Tellergericht 3-7€ immer plus 10% Service) und es gibt überall abgefülltes sicheres Trinkwasser in Flaschen. Oft kann man bei den Essen noch zwischen mild, schärfer und asiatisch scharf wählen. Ich fand es nie zu scharf und esse in den Tropen eigentlich immer scharf, da die Gewürze eine antiseptische Wirkung entfalten. Alkohol wird recht wenig getrunken, ist aber überall zu bekommen.

Es gibt viel zu sehen und die Natur ist teilweise sehr grandios. Der Adams Peak (ein inter-religöser heiliger Berg) 2.200 Meter lässt sich mittels 5.200 Pilger-Stufen besteigen. Man besteigt den Berg bei Tag oder Nacht über den beleuchteten Weg (ca. 4 Stunden), bekommt überall was zu trinken, zu essen und hat unterwegs auch Ruheräume. Für die Einheimischen ist es ein wichtiger Berg. Manche tragen Ihre Kinder oder helfen Ihren alten Eltern hinauf. Weitere wichtige religiöse Plätze sind der Zahntempel in Kandy und der Tempel-Bezirk von Kataragama. Zu letzterem Ort gibt es jedes Jahr eine Pilgerreise von Jaffna im Norden über mehrere hundert Kilometer nach Kataragama im Süden. Dorthin pilgern dann schon mal 400-Tsd. Leute zu Fuß oder in Konvois. Im übrigen scheinen sich alle vier Religionen recht gut zu vertragen.

Mit hat es am Besten in den Bergen um Ella (Teeplantagengebiet), in Merrissa am Meer und in Rodnapura bei den Edelsteinschürfern gefallen. Auch der Bundula Nationalpark war sehr schön. Ich war zum Edelsteine suchen (Rivermining mit den Schürfern im Fluss tauchen und habe mir auch die lokalen Minenschächte angeschaut.
Zum Abschluss haben wir uns dann in Negombo (ein Küstenort 30 Minuten vom Flughafen) eine Touristen-Krabbenfischer-Tour auf einem urtümlichen Fischerkatamaran geleistet. Man kann anschließend gleich seine eigenen Shrimps bei den Fischern braten und essen. Am Abreisetag kann man dann gleich für 5€ (20 Min. Fahrt) mit einem TukTuk direkt vom Starnd zum Flughafen fahren. Besser geht es eigentlich nicht.

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